„Mit dem Cello die Herzen der Menschen erweichen”

Gemeinsam gegen Kälte
Bundesweite Hilfsaktion für arme und obdachlose Menschen

Düsseldorf, Weihnachtszeit 1993: Im Stadtviertel des Cellisten Thomas Beckmann erfrieren zwei obdachlose Frauen. Aus eigenen Mitteln verteilt er Schlafsäcke und Isomatten und ruft gemeinsam mit der katholischen und evangelischen Kirche sowie der Stadtverwaltungen eine Spendenaktion ins Leben.

1996 gründeten Beckmann und sieben Freunde in der letzten Wohnung von Clara und Robert Schumann unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Professor Roman Herzog den Verein Gemeinsam gegen Kälte. Damit ist nicht nur winterlicher Frost gemeint, sondern auch die Herzenskälte. Rasch erweiterte Beckmann den Aktionsradius, ging bundesweit auf Benefiztourneen.

Der Düsseldorfer Verein arbeitet heute zusammen mit den Kirchen, mit den Verwaltungen und Projektgruppen von rund 100 deutschen Städten und förderte bisher über 300 Projekte durch Benefizkonzerte, Spendenaufrufe, öffentliche Mittel und die Unterstützung von Sponsoren. Mitglied des Beirats ist Richard von Weizsäcker. Rund 1,5 Millionen Euro spielte der international gefeierte Cellist Thomas Beckmann seit 1996 in mittlerweile über 500 Benefizkonzerten ein. Zusammen mit den Zuwächsen auf den Konten der lokalen Projektgruppen sind bisher wohl über 4 Millionen Euro zusammengekommen, um die Not armer und obdachloser Menschen zu lindern.

Dabei geht es nicht um Geld allein. Unter dem Motto „Mit dem Cello die Herzen der Menschen erweichen“ stößt der Künstler meinungsbildende Prozesse an.

Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken: